Wiener Kongress

Wurde der Wiener Kongress in der internationalen Historiographie lange Zeit unter Zuhilfenahme der Schlagwörter „Restauration“ und „Reaktion“ bewertet, so gehen – nicht zuletzt anlässlich seines zweihundertjährigen Jubiläums – aktuelle Forschungstendenzen dazu über, eine Neuinterpretation unter Zugrundelegung einer systematisch erforschten „Internationalen Geschichte“ zu favorisieren. Auch seitens der österreichischen Geschichtswissenschaft wurde dieser Entwicklung Rechnung getragen: Vier vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF geförderte Projekte haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Wiener Kongress aus ganz unterschiedlichen Perspektiven neu zu beleuchten.

 

Sie finden auf dieser Homepage nicht nur wichtige Ergebnisse der abgeschlossenen Projekte

„Der Wiener Kongress und die Presse – Zeitungen als Medien politischer Kommunikation“ (Karl-Franzens-Universtität Insbruck, Leitung: Brigitte Mazohl)

„Die Privatbibliothek Kaiser Franz´ I. von Österreich“ (Österreichische Nationalbibliothek, Leitung: Hans Petschar)

 

sondern auch die neuesten Informationen zu dem 2014 gestarteten Projekt

„Der Wiener Kongress in den europäischen Erinnerungskulturen“ (Goethe-Universität Frankfurt/Main, Karl-Franzens-Universität Innsbruck, Leitung: Eva-Maria Werner).

 

Zentrales Anliegen des Projektes

„Der Wiener Kongress und sein europäisches Friedenssystem“ (Reinhard Stauber)

ist es, Schlüsseldokumente des Wiener Kongresses neu zu bearbeiten und sie im Rahmen einer digitalen Quellenedition auf dieser Seite sukzessive öffentlich zugänglich zu machen.

Schließlich möchte dieser Internet-Auftritt über die zahlreichen themenbezogenen wissenschaftlichen Aktivitäten (Tagungen, Publikationen etc.) im Jubiläumsjahr 2014/15 informieren.