Leitung

Dr. Hans Petschar (Österreichische Nationalbibliothek)

 Petschar

 

 

 

 

 

 

Kurz-Curriculum

Dr. Hans Petschar (1959) studierte Geschichte und Deutsche Philologie an der Universität Salzburg. (Promotion 1985) An der Österreichischen Nationalbibliothek leitete er mehrere Projekte zur Digitalisierung des kulturellen Erbes. 2002 wurde Dr. Petschar zum Direktor des Bildarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek ernannt, 2010 zum Direktor der Sammlung Bildarchiv und Grafiksammlung.

Dr. Petschar ist der offizielle Repräsentant der Österreichischen Nationalbibliothek in der Conference of European National Librarians CENL (seit 2002) und Mitglied des Management Committee der European Library (seit 2009).

 

Veröffentlichungen in Auswahl

Monographien

Kulturgeschichte als Schachspiel. Vom Verhältnis der Historie mit den Humanwissenschaften. Variationen zu einer historischen Semiologie.- Aachen: Rader 1986.

Erinnerung und Vision. Die Legitimation Österreichs in Bildern. Eine semiohistorische Analyse der Austria-Wochenschau 1949-1960.- (gemeinsam mit Georg Schmid).- Graz: Adeva 1990.

Der Zettelkatalog. Ein historisches System geistiger Ordnung. Von: Hans Petschar, Ernst Strouhal, Heimo Zobernig.- Wien, New York: Springer 1999.

Österreich in alten Fotografien (gem. mit Herbert Friedlmeier) 9 Bde.- Wien: Ueberreuter 2003-2005.

Die Junge Republik. Alltagsbilder aus Österreich 1945 – 1955.- Wien: Ueberreuter 2005.

Anschluss. „Ich hole Euch heim“ Der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich. Fotografie und Wochenschau im Dienst der NS-Propaganda.- Wien: Brandstätter 2008.

 

Sammelbände

Identität und Kulturtransfer. Semiotische Aspekte von Einheit und Wandel sozialer Körper.- Wien: Böhlau 1993.  

Alpha & Omega. Geschichten vom Ende und Anfang der Welt.- Wien, New York: Springer 2000.

Geschichte. Schreiben. Georg Schmid gewidmet. Hg. von Hans Petschar u. Georg Rigele.-  Wien: Turia & Kant 2004.

Die Porträtsammlung Kaiser Franz I. Zur Geschichte einer historischen Bildersammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. – Wien u. a.: Böhlau 2011.


Wichtige Aufsätze

Kritik der historischen Vernunft. In: Schmid, Georg (Hg.): Die Zeichen der Historie. Beiträge zu einer semiologischen Geschichtswissenschaft.- Wien, Köln: Böhlau 1986. S. 51-66.

Vorbilder für Weltbilder. Semiotische Überlegungen zur Metaphorik der mittelalterlichen Schachzabelbücher. In: Symbole des Alltags - Alltag der Symbole. Festschrift für Harry Kühnel zum 65. Geburtstag.- Graz: Adeva 1990. S. 617­-640.

Ansichten des Volkes. Über die Transformationen von Kollektivvorstellungen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert.In: Kaser, Karl und Stocker, Karl (Hg.): Clios Rache.- Wien: Böhlau 1992.

Nation? Volk? Rasse? Antwort auf die Frage: Wie man Kollektive (Identifikationen) schafft. In: Petschar, Hans (Hg.): Identität und Kulturtransfer. Semiotische Aspekte von Einheit und Wandel sozialer Körper.- Wien: Böhlau 1993. S. 223-250.

Hugo Blotius, Sebastan Tengnagel, Gérard van Swieten, Gottfried van Swieten. Vier niederländische Präfekten der kaiserlichen Hofbibliothek in Wien. In: Österreich – Niederlande. Beziehungen in Politik, Wirtschaft und Kultur. Hg. v. Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Red. Jeroen B. van Heerde.- Horn, Wien: Berger 1993. S. 145-149.

Das Schachspiel als Spiegel der Kultur. Ein Vergleich der Regelsysteme in Indien, China, Japan und Europa. In: Baatz, Ursula (Hg.): Vom Ernst des Spiels. Über Spiel und Spieltheorie.- Berlin: Reimer 1993 . (Reihe Historische Anthropologie 19) S. 122-135.

Kollektive Repräsentationen in der Habsburgermonarchie am Beispiel Masaryks. In:

Bernard, Jeff (Hg.): Zeichen, Sprache, Bewusstsein. - Wien: Österreichische Gesellschaft  für Semiotik 1994. (Österreichisch-ungarische Dokumente zur Semiotik und Philosophie  2) S. 247 – 258.

Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek. In: Schatzhäuser Österreichs. Die Österreichische Nationalbibliothek. Hg. v. Bundespressedienst, Red. Isabella Ackerl.- Wien 1995. S. 7-17.

Der Hyperleser oder Wie man ein Rind zerteilt.- In: Fugléwics, Marion: das internet-lesebuch. hintergründe. trends. perspektiven.- Wien: buchkultur 1996. S. 82-89.

Die Nationalbibliothek in der Informationsgesellschaft. In: Relation 4 (1997). S. 169-178.

Kann man mittels Neuer Medien Geschichte schreiben ?In: Zeitgeschichte im Wandel. 3. Österreichische Zeitgeschichtetage 1997, hg. Von Gertraud Diendorfer, Gerhard Jagschitz, Oliver Rathkolb.- Innsbruck, Wien: StudienVerlag 1998. S. 519 – 530.

“damit die püecher nit verderben …” Private Sammlungen in der Frühzeit der kaiserlichen Bibliothek. In: Weltkunst 10 (1998). S. 1874-1876.

Die Präsenz der Österreichischen Nationalbibliothek in Geschichte und Gegenwart. In: Busek, Erhard (Hg.): Der Grenzgänger. Festschrift für Hans Marte.- Klagenfurt/ Celovec 2000. S. 11-29.

La numérisation des grandes collections. In: Griselin, Madeleine et. al. (Ed.) : multimédia et construction des savoirs.- Besancon: Presses Universitaires Franc-Comptoises 2000. S. 305-312.

Digitale Archive und Bibliotheken. In: Gemmeke, Claudia et al. (Hg.): euphorie digital? Aspekte der Wissensvermittlung in Kunst, Kultur und Technologie.- Bielefeld: transcript Verl.  2001. S. 121-129.

Kataloggeschichte – Bibliotheksgeschichte. Skizzen zum Funktionswandel der kaiserlichen Bibliothek in Wien vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.- In: Csáky, Moritz, Stachel, Peter: Speicher des Gedächtnisses. Bibliotheken, Museen, Archive Teil 2: Die Erfindung des Ursprungs; Die Systematisierung der Zeit.- Wien 2001. S. 43-56.

Der digitale Bilderspeicher. In: Schögl, Uwe (Hg.): im blickpunkt. Die Fotosammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.- Innsbruck 2002. S. 246-252.

Vom Zettel- zum Bildkatalog: das Projekt „Digitales Bildarchiv“ an der Österreichischen Nationalbibliothek – ein Werkstattbericht. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 49 (2002) H. 2. S. 59 – 68.

Von der Ständestaat- zur Ostmark-Wochenschau. Die nationalsozialistische Bearbeitung der „Österreich in Bild und Ton“-Wochenschauen vom 1. Oktober 1937 bis 11. März 1938. Eine Dokumentation. In: Zeitgeschichte 35 (2008) H. 1. S. 4-34.

Die Darstellung der nationalsozialistischen Machtergreifung in der OSTMARK-WOCHENSCHAU. In: Miloslavic, Hrvoje (Hg.): Die OSTMARK-WOCHENSCHAU ein Propagandamedium des Nationalsozialismus.- Wien: Filmarchiv-Austria 2008. S. 110-141.